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Die rheumatischen Krankheitsbilder lassen sich in folgende Kategorien einteilen:
Degenerative Erkrankungen
Darunter fallen Arthrose und Rückenerkrankungen (z. B. Bandscheibenschäden).
Entzündliche Erkrankungen
In diese Kategorie fallen die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis), Spondarthropathien (entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule oder peripherer Gelenke wie z. B. Morbus Bechterew), Kristallarthropathien (z. B. Gicht), Borrelien-Arthritis (verursacht durch Zeckenbiss), Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen), Vaskulitiden (Entzündung von Gefässen) und Arthritis bei Kindern.
Weichteilrheumatismus
Hierzu gehören Fibromyalgie, lokalisierte Weichteilsyndrome (z.B. Tennisellenbogen oder Fersensporn), Periarthropathie (Weichteilveränderungen der Schulter, der Hüfte und des Knies), Karpaltunnelsyndrom (Schädigung des Handgelenk-Nervs), Hyperlaxitätssyndrom (Überbeweglichkeit).
Knochenerkrankungen
In diese Kategorie lassen sich einreihen: Osteoporose (Knochenschwund), Osteomalazie (Knochenerweichung), DISH (Versteifung der Wirbelsäule durch Stoffwechselstörungen), M.Paget (Knochenerkrankung) und Algodystrophie (z. B. Morbus Sudeck: Gewebsschädigung an Nerven und Blutgefässen der Extremitäten).
Quelle: Flyer der Rheumaliga Schweiz, Josefstrasse 92, 8005 Zürich
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